Blackout-Vorsorge
Die Checkliste für den Ernstfall
Sechs Punkte, die zuerst zählen. Das österreichische Bundesheer hält einen großflächigen Stromausfall in den kommenden Jahren für realistisch und führt dazu die Kampagne „Blackout und dann?“. Diese Liste fasst zusammen, was der Zivilschutzverband und das BBK Haushalten empfehlen – nüchtern, ohne Panik. Kein Werbematerial.
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Wasser Der Zivilschutzverband empfiehlt 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag, für 14 Tage. Ein Vierpersonenhaushalt kommt so auf 112 Liter – rund 75 Flaschen. |
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Sanitär „Ist kein Fließwasser vorhanden, können Sie auch eine Toilette nicht spülen“ (Zivilschutzverband). Das BBK führt Campingtoilette und Ersatzbeutel auf seiner Vorratsliste. |
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Information Bei einem großflächigen Ausfall senden Behörden über Radio. Ein Gerät mit Kurbel oder Batterie funktioniert ohne Netz und ohne Steckdose. |
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Licht & Energie Taschenlampen und Ersatzbatterien, Kerzen mit sicherem Halter. Eine geladene Powerbank hält das Telefon am Laufen, solange das Netz steht. |
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Lebensmittel Ein Vorrat, der ohne Kühlung und ohne Kochen auskommt, für 10 bis 14 Tage. Konserven, Zwieback, Riegel – und einen manuellen Dosenöffner. |
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Wärme & Dokumente Warme Kleidung und Decken, falls die Heizung ausfällt. Wichtige Dokumente und etwas Bargeld an einem griffbereiten Ort, denn Kartenzahlung braucht Strom. |
Warum eine allgemeine Liste. Vorsorge scheitert selten am Willen, sondern daran, dass gerade nichts brennt. Wer die sechs Punkte einmal gegen die eigene Wohnung hält, sieht sofort, wo die Lücke ist. NORDVAND arbeitet diese Punkte der Reihe nach ab.
Quellen
Österreichischer Zivilschutzverband – Blackout-Ratgeber · Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) – Vorratsliste · Österreichisches Bundesheer – Kampagne „Blackout und dann?“